Kaffeebohnen Test


Kaffeebohnen Test - eine kurze Übersicht

Lion French Roast Kona Chocolate Macadamia Tchibo Gran Café
+ intensiver, nussig schokoladiger Geruch - nicht ganz so hochwertig

+ebenfalls nussig und hochwertig

- zitronige Aromen

+ komplexer, guter Geschmack + süß und nussig - sehr sauer
+ Abgang, der Lust auf mehr macht + Abgang gut, wenn auch sehr süß

- langweiliger, nichtssagender Geschmack

- Schokoladenaromen nicht zu schmecken

+ nicht zu bitter, jedoch auch nicht zu süß + Individuell und sehr eigen im Geschmack - auch im Abgang nichts besonders

Viele Deutsche trinken ihn jeden Morgen, viele sogar mehrmals täglich und ein Großzahl von ihnen könnte sich ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen - Die Rede ist von Kaffee. Wer hat noch nie den Spruch „Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am ganzen Tag“ gehört? Das Frühstück gibt Energie und sorgt dafür, dass unser Körper aufwacht. Kaffee ist hierbei für die meisten unverzichtbar und ohne ihn fehlt vielen morgens die Energie, um im Laufe des Tages das Bestmögliche leisten zu können. Doch nicht jede Bohne hält, was sie verspricht. Deshalb haben wir uns für einen Kaffeebohnen Test entschieden. In diesem Kaffeebohnen Test werden Sie darüber aufgeklärt, welcher exotische Kaffee es wirklich bringt und welcher nicht. 

Warum ein Kaffeebohnen Test?

Nun wissen wir, dass die meisten Deutschen täglich Kaffee konsumieren, doch die Auswahl der zur Verfügung stehenden Sorten und Bohnen ist genau so groß wie die Geschmäcker der Konsumenten verschieden sind. Damit wir Ihnen also die Wahl des besten Kaffees etwas erleichtern, haben wir uns dazu entschieden, mehrere Kaffeebohnen einem Test zu unterziehen. Darunter fällt aber nicht der Arabica Kaffee, Alnatura Kaffee oder Robusta Kaffee, sondern ganz spezielle Kaffeesorten. Kaffeekapseln haben wir bewusst außen vor gelassen, da Kaffeekapseln in unseren Augen nur minderwertigen Kaffee erzeugen. Wenn Sie jedoch ein großer Fan der Kaffeekapseln sind, wollen wir Sie dort nicht beeinflussen. Denn ab und an schmecken die Kaffeekapseln auch uns. 

Des Weiteren testen wir hier auch kein Alnatura, wie bereits erwähnt. Denn wir wollten uns auf ganz exotische Kaffeearten konzentrieren, da man für diese kaum einen Kaffeebohnen Test findet. Das Gleiche gilt für Melitta, Robustabohnen oder ähnliches. 

Wir hoffen, dass dieser Kaffeebohnen Test hilfreich für Sie sein wird. Wenn dieser Testbericht zu den Bohnen hilfreich war, dann würden wir uns sehr über eine Rückmeldung freuen.

Und so testen wir die Bohnen:

Die Kriterien des Kaffeebohnen Tests

Nachdem der Entschluss für den Kaffeebohnen Test gefallen war, haben wir uns natürlich die Frage gestellt, welche Kriterien Sie besonders interessieren. Schließlich soll Ihnen der Testbericht etwas nützen. Das heißt, worauf Sie beim Genuss von Kaffee Wert legen. Diesbezüglich ist es wichtig zu sagen, dass uns natürlich durchaus bewusst ist, dass der Geschmack und somit das Erleben des Konsums etwas sehr Subjektives ist. Dennoch denken wir, dass es einige Kriterien gibt, bei denen eine subjektive Bewertung durchaus möglich ist und aufgrund dessen haben wir uns für die folgenden entschieden:

  • Der Geruch: Unsere Nase kann die verschiedensten Aromen wahrnehmen. Kaffees können nussig oder erdig riechen oder noch einmal ganz anders riechen.
  • Der Säuregehalt: Säure muss jedoch nicht immer schlecht sein, es gibt auch die gute Art Säure, die geschmacklich etwas an Kohlensäure erinnert, jedoch auch die schlecht Art, die einen Kaffee schlecht bis sogar eklig schmecken lässt.
  • Das Körper- und Mundgefühl: Kaffees lösen bei jedem ein anderes Empfinden aus. Manche sind eher dünnflüssig und erinnern, der Konsistenz nach an Wasser, andere sind eher dickflüssig und erinnern somit eher an Milch. Manchmal kann ein Kaffe sogar süß wirken und manchmal versucht die Röstung sogar ein nach Honig schmeckendes Aroma. 
  • Zu guter Letzt folgt, wie sollte es anders sein, der Abgang: Hierbei soll es einfach darum geht, wie lange der Geschmack des Kaffees auf der Zunge bleibt und wie sich dessen Wahrnehmung im Laufe der Zeit verändert. Dies zeigt sich darin, ob man den Geschmack lange im Mund halten möchte oder, ob man nachspült, um den Geschmack schnell zu überdecken.

Auf das Röstverfahren wären wir auch gerne eingegangen. Jedoch haben wir hierzu nicht allzu viele Informationen. Wenn Sie dennoch etwas über das Röstverfahren erfahren möchten, dann klicken Sie hier und Sie gelangen zu einem Artikel über Röstverfahren ganz allgemein.

Kaffeebohnen Test: Sorte: Lion French Roast Kona (198 Gramm)

So, nachdem wir nun die Kriterien für unseren Test festgelegt haben, können wir auch direkt anfangen. Der erste Kaffee, den wir uns näher ansehen wollten, war der French Roast Kaffe der Marke Lion. Hierbei handelt es sich um einen Kona Kaffee, was einen wahren Kaffeefeinschmecker natürlich sofort hellhörig werden lässt. Man sagt, dass die Anbaubedingungen für diesen Kaffe die besten weltweit seien und dass man solch gute Anbaubedingungen ausschließlich an den Hängen des Mount Loa und des Mount Hualalai auf der größten der hawaiianischen Inseln, nämlich Big Island.
Während unseres Tests wollten wir nun also herausfinden, ob dieser Kaffee die hohen Anforderungen, die man ihn stellt, erfüllen kann, oder, ob er zu unrecht einen derart guten Ruf genießt. Um diese Frage zu beantworten, arbeiten wir nun also zunächst unsere Testkriterien ab. Vorab muss gesagt werden, dass die Kaffeeaufbereitung sehr einfach war.
Als erstes gehen wir somit auf den Geruch ein:
Der Geruch des Kona Kaffees lässt bereits vermuten, dass es sich hierbei um etwas ganz Besonderes handelt. Natürlich ist das Empfinden eines Geruchs ebenso subjektiv wie das Wahrnehmen eines Geschmacks, für uns jedoch riecht der Kona Kaffee etwas nussig und auch ein bisschen schokoladig, was ihn zunächst eher süßlich, doch gleichzeitig auch sehr angenehm wirken lässt. Somit sind wir schon dabei, uns unserem
Nachdem wir an dieser Sorte des Kaffees gerochen haben, wollten wir ihn nun jedoch umso mehr probieren. Den Geschmack betreffen starten wir nun also mit dem Säuregehalt:
Beim Probieren des Kona Kaffes fiel uns sofort auf, dass der Kaffee ein ausgesprochen ausgewogenes Säureverhältnis hat. Viel mehr kann man zum Säureverhältnis eigentlich nicht sagen, außer dass es sehr ausgewogen und somit extrem angenehm erscheint.
Somit können wir uns nun bereits dem nächstem unserer Testkriterien widmen, nämlich dem Mund-und Körpergefühl:
Diesbezüglich lässt sich sagen, dass der Kona Kaffe beim Trinken einen extrem angenehmen Geschmack und ein dementsprechendes gutes und angenehmes Gefühl mit sich bringt. So ist er zwar einerseits extrem cremig sanft, auf der anderen Seite jedoch auch sehr komplex im Geschmack. Da er zusätzlich noch eine eigene Süße aufweist, kann man zusammenfassend sagen, dass dieser Kaffee einen sehr komplexen und vielseitigen Geschmack hat, ein wahrer Kaffeekenner jedoch durchaus das positive Empfinden, das beim Trinken definitiv entsteht, wahr nehmen kann.
Dementsprechend ist es nun Zeit, noch ein paar Wort zum Abgang dieses Kaffees zu verlieren:
Auch im Abgang punktet dieser Kaffee auf ganzer Linie. Nachdem Genuss des Kona Kaffees bleibt im Mund ein angenehm, süßlich wirkender Geschmack zurück, der Lust auf mehr macht.

Alles in allem, können wir also sagen, dass dieser Kaffee im Rahmen unseres Kaffeebohnen Tests einen immens guten Anfang darstellt, welcher somit auch den Preis rechtfertigt, der zugegebenermaßen, vergleichsweise teuer ist. Anzumerken wäre noch, dass dieser Kaffee einen relativ geringen Koffeinanteil aufweist, was ihn insbesondere zum abendlich Verzehr geeignet macht. Nun wollen wir einmal gucken, wie sich die anderen beiden Kaffeebohnen im Vergleich hierzu schlagen. Auch wenn es schwierig ist bestimmte Kaffeesorten besser zu bewerten, da es schließlich von dem Geschmack einer jeden einzelnen Person abhängt.

Kaffeebohnen Test: Sorte: Chocolate Macadamia (Lion Roast: 283 g)

Der Geruch ist auch hier vielversprechend. Man muss zwar festhalten, dass er nicht ganz so hochwertig ist wie der Kona Kaffee, den wir als erstes getestet hatten, jedoch riecht auch dieser Kaffee nussig und gleichzeitig auch schokoladig, wie es der Name bereits vermuten lässt. Obwohl er also nicht ganz so vielversprechend riecht wie unser erste Testkandidat, macht auch dieser Lust auf mehr und somit kommen wir nun zum Säuregehalt:
Auch dieser Kaffee hat ein sehr ausgewogenes Säureverhältnis und ist somit nicht zu sauer und auch nicht zu süß. Jedoch muss man auch sagen, dass der schokoladige Geschmack zusammen mit der natürlichen Süße des Kona Kaffees den Kaffee insgesamt so süß werden lässt, dass er insgesamt schon fast zu süß erscheint. Dies soll uns nun jedoch nicht weiter stören und so widmen wir uns jetzt dem
Mund- und Körpergefühl:
Durch die Mischung aus Kaffee, Macadamia Nüssen und Kaffe entsteht ein Geschmack, der zwar sehr süß, jedoch auch sehr angenehm ist. Der eigentlich etwas rauchige Geschmack des Kaffes wird durch das Zusammenspiel von Macadamia Nüssen und zartbitterer Schokolade abgerundet, wodurch sowohl im Körper als auch im Mund ein als immens angenehm empfundenes Gefühl aufkommt.
Zum Abgang ist es wichtig, dass man weiß, dass der Geschmack dieses Kaffees auf Dauer doch sehr süß ist, was für den ein oder anderen sicher einen Nachteil darstellt. Dies jedoch ist Geschmacksache und wird unterschiedlich wahr genommen, so ist dieser Kaffee definitiv das Richtige für all diejenigen, die es etwas süßer mögen.

Wir können diesen Chocolate Macadamia Kaffee nur empfehlen.

Kaffeebohnen Test: Sorte: Tchibo Gran Café

An dritter und letzter Stelle unseres Tests steht nun der Gran Café von Tchibo. Auch an dieser Stellen beginnen wir, wie sollte es anders sein, mit dem Geruch:
Der Tchibo Gran Cafe riecht weitestgehend weich und schokoladig und weich. Wenn man sich jedoch genau konzentriert, kann man auch den Geruch zitronige Aromen wahrnehmen. Diese lassen den Kaffee eher sauer und nicht frisch und spritzig wirken. Insgesamt kann man jedoch sagen, dass der Kaffee einen angenehmen Geruch hat, wenn auch etwas zu zitronig.

Das Säureverhältnis:
Wie die zitronigen Aromen bereits vermuten ließen, ist eine gewisse Säure vorhanden, die man vor allen auf der Zungenaußenseite wahrnimmt. Dies ist eher unangenehm, jedoch kein allzu großes Manko.

Das Körper-und Mundgefühl:
Der Tchibo Gran Café löst ein weiches Mundgefühl aus. Dies ist nichts Gutes und auch nichts Schlechtes, sondern reine Geschmackssache. Da man jedoch die schokoladigen Aromen, die man im Geruch wahrgenommen hat, nicht schmecken kann, wirkt der Kaffee insgesamt langweilig und nichtssagend.

Der Abgang:
Der Tchibo Gran Café hat einen mittleren Abgang, zu dem man nicht weiter viel sagen kann. Er ist nicht schlecht, jedoch auch nicht nennenswert gut. Er ist also, kurz gesagt, einfach nichts Besonderes und auch nicht wirklich gut.

Fazit des Kaffeebohnen Tests

Um zu einem abschließendem Fazit zu kommen, kann man sagen, dass alle Kaffees ihre Stärken und Schwächen haben. Die ersten beiden Kaffees sind jedoch teurer und auch etwas hochwertiger, was sich auch deutlich im Geschmack und im Wahrnehmen ihres Konsums abzeichnet. Wahre Kaffeekenner sollten also stets auf einer der beiden zuerst erwähnten Kaffees zurückgreifen, während Leute mit einem nicht so geschulten Gaumen auch guten Gewissens zu letzten und somit auch günstigsten Kaffee greifen können. Um Ihnen also abschließend noch einmal das Wichtigste kurz zusammenzufassen, haben wir für Sie die folgende Tabelle vorbereitet, die Sie oben einsehen können.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Kaffeebohnen Testbericht helfen konnten!